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>> Gigele-Sanierung 2011

Einweihung des "Gigelekreuzes"

Wir hatten ein sehr schönes Einweihungsfest auf unserem Gigele und möchten hiermit nochmals allen danken, die für das Gelingen der Sanierung des Kreuzes sowie des schönen Einweihungsfestes beigetragen haben.

Dieser Einsatz und das große Engagement waren einzigartig. Wir freuen uns, dass das "Gigele" jetzt wieder für Jung und Alt begehbar ist.

Ein herzliches "Vergelt´s Gott"!

 » Bilder von der Gigele-Einweihung

 » Bilder zu den Arbeitseinsätzen (jeweils nach Monat sortiert) finden Sie im linken Seitenmenü


Einweihung des "Gigelekreuzes" am Sonntag, den 17.07.2011

Gigele-Kreuz Einweihung

 
Am Sonntag, den 17. Juli 2011 wird unser Gigelekreuz mit einem Festgottesdienst um 10.15 Uhr auf dem „Gigele“ eingeweiht.

Anschließend bieten wir einen gemütlichen „Hock“ mit Frühschoppen und einem einfachen, schmackhaften Mittagstisch. Danach dürfen Sie in gemütlicher Runde, bei netten Gesprächen, unser reichhaltiges Kuchen-Buffet genießen.
 
Unser „Gigele“ wurde von unserem Verein durch Personen mit sehr großem Bürgerengagement in vielen ehrenamtlichen Stunden und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Mengen, der Sparkassen- Stiftung der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen, unseres Vereines und vielen privaten Spenden, saniert.
 
Wir laden die ganze Bürgerschaft und unsere Nachbargemeinde zum Einweihungsfest ganz herzlich ein und freuen uns, wenn Sie das gelungene Werk bestaunen und mit uns feiern.

  


 

Neu angelegter Weg führt zum Gigele!

Spenden und städtische Mittel unterstützen das ehrenamtliche Engagement.

(Artikel vom 14.03.2011 in der Schwäbischen Zeitung)

Bauarbeiten am GigeleDer Bagger nimmt große Schaufeln Boden weg und verteilt sie geschickt. Nach und nach bekommt die Wegeführung zum Gigelekreuz hinauf ein neues Gesicht. Die beschwerlichen und steilen Stufen sind weg, die Steigung regelmäßig und der Zugang somit erleichtert.

Es herrscht große Freude!

„Es ist ein Tag der Freude”, lacht Gerda Knor, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Rulfingen. Der Verein hat die Maßnahme initiiert und finanziert, teilweise mit eigenen Mitteln und Spenden sowie über Zuschüsse. Die Mitglieder setzen sich aktiv ein und leisten ehrenamtlich viele Stunden.
Die Sparkassenstiftung hat 2500 Euro dafür gespendet.
„Der Verein hat einen Antrag bei uns gestellt. Das Projekt hat uns gefallen, wir unterstützen es gern”, erklärt Alois Zimmermann, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Hohenzollerischen Landesbank-Kreissparkasse. Aus dem Stiftungsfond werden konkrete Investitionen im Bereich Kultur, Sport und Jugend im Einzugsgebgiet der Bank gefördert, erklärt Zimmermann.

Auch Ortsvorsteher Manfred Moll hat guten Grund zur Freude. Die Mittel der Stiftung und die Mittel, die im städtischen Haushalt für das Gigele bereitgestellt worden sind, immerhin 5000 Euro, ermöglichen dieses wichtige Vorhaben. Die Renovierung des Gigele war ein lange gehegter Wunsch der Bevölkerung.

„Es ist ein Tag der Freude. Mit dem Geld wird das bürgerschaftliche Engegement wirksam unterstützt”, so Ortsvorsteher Moll. Die Renovierung des Gigelekreuzes kommt gut voran und das milde Frühlingswetter und die Trockenheit machen die Arbeit am Hügel angenehm.


 

Starke Männer bauen das Steinkreuz auf dem Gigele ab!

(Artikel vom 10.01.2011 in der Schwäbischen Zeitung)

Gigele

Der obere Teil des großen Steinkreuzes ist abgebaut. Nun müssen die Teile den steilen Weg, Stufe um Stufe, hinunter befördert werden. Jürgen Kretzer, Ferdinand Waldraff, Matthias Fischer, Manfred Moll, Gerda Knor, Wilfried Teufel und Christoph Carl Stauß
(Foto: Vera Romeu) 

Die Teile des Kreuzes wurden gelöst und an Seilen hinunter gelassen. Dann mussten die schweren Steine mühsam auf der maroden Treppenanlage hinunter gebracht werden. Das Kreuz soll während der Winterzeit restauriert werden.

Im vergangenen Jahr hatte der Verein beschlossen, die Anlage auf der markanten Bergkuppe über das Dorf komplett zu sanieren. „Der steile Weg, der hinauf führt, und die Stufen sind nicht mehr sicher. Das Kreuz selber weist so viele Schäden auf, dass es höchste Zeit ist, es zu sanieren. Wir wollen, dass das Gigele wieder zum beliebten Spazierweg wird, wie es früher war“, erklärt Gerda Knor, Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins.

Der Verein stellte 2009 bei der Sparkassenstiftung der Landesbank Kreissparkasse in Sigmaringen einen Förderantrag. „Wir haben eine Zusage für 2500 Euro von Rüdiger Reichelt, der für die Stiftung zuständig ist, bekommen“, freut sich Knor. Die Krippenausstellung in der Alten Kirche im vergangenen November brachte 3500 Euro ein. Ortsvorsteher Manfred Moll hat bei der Stadtverwaltung einen Antrag gestellt. „Es ist aber nicht sicher, dass die 5000 Euro für die Sanierung des Gigele im Haushaltsplan aufgenommen werden“, erklärte Moll. Der Verein wird sich weiter um Mittel bemühen und Spenden sammeln. „Es liegt uns viel an diesem Gigele. Es ist der höchste Punkt im Dorf, eine Art Markenzeichen“, erklärt Knor. Manche nennen das Gigele sogar „der Bussen von Rulfingen“. Heuneburg und Bussen stehen tatsächlich in den Blickachsen des Gigele.

Um 1900 wurde um das Gigele ein Kreuzweg angelegt, der bis hinauf zur Kreuzanlage führte. Das Kreuz ist 1909 vom damaligen Steinmetz Johann Ott aus Rulfingen. Ott kam aus dem ersten Weltkrieg verletzt zurück. Er hat 1923 das Rulfinger Kriegerdenkmal gebaut. „Ott war ein begabter Steinmetz, das Gigelekreuz ist von hoher handwerklicher und künstlerischer Qualität“, attestiert Steinmetzmeister Christoph Carl Stauß aus Rulfingen, der in seiner Werkstatt den oberen Teil des Kreuzes restaurieren wird. Das Kreuzpostament und der Sockel werden vor Ort im kommenden Sommer gereinigt und ausgebessert. Die Stationen des Kreuzwegs sind im Zuge der Bebauung verschwunden, wenige Spolien sind noch im Gärtle der Gigeleanlage zu sehen. „Wir werden auch den ganzen Weg zum Kreuz hinauf neu anlegen müssen. Die gesamte Maßnahme ist auf 20 000 Euro geschätzt. Wir werden viele ehrenamtlichen Stunden leisten, um diese Herausforderung zu bewältigen“, kündigt Knor an.


 

Bilder vom "alten Gigele"

     

Damit dieses Erbe unserer Vorfahren für unsere Nachkommen erhalten bleibt und nicht ganz verwahrlost, haben wir mit der Sanierung dank des Erlöses aus der Krippenausstellung sowie vieler großzügigen Spenden bereits begonnen.